Im Handelsblatt findet sich ein weiterer Kommentar, der die militärische Aufrüstung Europas als geoökonomische Notwendigkeit deklariert: „Europa hat sich immerhin auf den Weg gemacht. Die Verpflichtung auf das Fünf-Prozent-Ziel bei den Verteidigungsausgaben legt den finanziellen Grundstein für die sicherheitspolitische Emanzipation von den USA – ironischerweise getrieben durch deren eigenen Präsidenten. […] Ja, es wird dauern, bis aus dem militärischen Wurm eine relevante Macht wird. Aber nur dann können die Europäer auch politisch ihrer Zwergenrolle entfliehen und müssen sich wirtschaftlich nicht mehr jede Zollerpressung bieten lassen.“ (jw)
